Langenfelder Frauen bringen Männer zum Tanzen

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„Das gab es in Waldfeucht noch nie und ich müsste es wissen“, so Anneliese Ruppert, Präsidentin des MGV Cäcilia Waldfeucht. Zuvor hatten die Sängerinnen des Langenfelder Frauenchores beim gemeinsamen Schlusslied „Wasma Ajelile“ die Waldfeuchter Sänger in Bewegung gebracht. Mit dem Afrikanischen Gospel konnte die vorherige Anspannung der Sängerinnen und Sänger abgelegt werden.  Sichtlich entspannt und locker sangen die Waldfeuchter die Langenfelder Gäste auf die Bühne, um gemeinsam das Lied zu beenden.

Zuvor hatten beide Chöre die Zuhörer im fast zu kleinen, erstmalig komplett bestuhlten Bürgertreff begeistert. Die Sänger um Luuc Karsten begannen den ersten, klassischen Teil des Konzertes mit Mozarts „O Isis und Osiris“, sowie einer kleinen „Schubertiade“, wie Moderator Johannes Blank bemerkte. Danach überließ man die Bühne dem Langenfelder Frauenchor unter der Leitung der stellvertretenden Landeschorleiterin im ChorVerband NRW, Claudia Rübben-Laux. Wurden die Männer noch in bewährter Manier bei einigen Stücken von Theo Krings am Klavier begleitet, so übernahm bei den Gästen Luuc Karsten persönlich diesen Part. Die 56 Sängerinnen legten im ebenfalls klassisch gehaltenen ersten Teil die Zuhörer mit dem „Abendlied“ und „Guten Abend gut`Nacht“ schlafen, um, wie Claudia Rübben-Laux schmunzelnd anmerkte, diese im zweiten Teil wieder mit frischen, moderne Liedern aufzuwecken. Dies gelang dann in der Tat mit Stücken wie: „I`m singing in the rain“ und einem Medley aus „Mary Poppins“. Ohne Zugabe durfte der sechsfache Meisterchor nicht von der Bühne.

Die Waldfeuchter Sänger, die im zweiten Teil auf Anzug und Krawatte verzichteten und in neuen Vereinshemden die Bühne betraten, legten gleich mit dem Solisten Frank Bischofs los. Mit dem Lied „Im Gesangverein“ mit dem Chor im Hintergrund wurde auch gleich Werbung in eigener Sache gemacht. Ein Intermezzo besonderer Art bot das Duett Johannes Blank und Frank Bischofs, an der Gitarre begleitet von Josef Vraetz, mit der Ballade „More than words“ der amerikanischen Rock Band Extreme.

Ohrwürmer wie: „Veronica der Lenz ist da“ und „Wochend` und Sonnenschein“ bekamen bei den ungewohnt frühlingshaften Temperaturen einen unerwartet aktuellen Bezug.

Mit dem Song „She`s always a woman to me“ hatte Leo Cleef seinen ersten Soloauftritt mit dem Waldfeuchter Chor.

Mit dem gemeinsam gesungenen “Kein schöner Land “ verabschiedeten sich beide Chöre vom Publikum.

Bereits am 17. Dezember werden die Waldfeuchter Sänger zu einem Gegenbesuch nach Langenfeld zu einem gemeinsamen Weihnachtskonzert reisen. Am 18. Dezember beendet der MGV Cäcilia Waldfeucht ein musikalisch ereignisreiches Jahr mit seinem Weihnachtskonzert in St. Lambertus Waldfeucht.

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